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Vereinssitz

Österreichische Palliativgesellschaft (OPG)


Medizinische Universität Wien

Universitätsklinik für Innere Medizin 1

Währinger Gürtel 18-20

1090 Wien
Tel: + 43 1 40400 27520

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Palliativlehrgang für ÄrztInnen

Termine LG 2018/19:
14. und 15. September 2018
16. und 17. November 2018
18. und 19. Jänner 2019
8. bis 10. März 2019 (3 Tage)

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Palliativlehrgang für ÄrztInnen

Termine LG 2019/20
20. und 21. September 2019
15. und 16. November 2019
17. und 18. Jänner 2020
13. bis 15. März 2020 (3 Tage)

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Begrüßung Kongresspräsidium



Palliative Care – Wege in die Zukunft.

„Kontroversen in Palliative Care“ war das Motto des OPG-Kongresses in Bregenz 2017. Im Austausch über die Spannungsfelder von Palliative Care wurde immer wieder auf die Kultur der Sorge hingewiesen.

Beim Kongress in Innsbruck, zwei Jahre später, nehmen wir diesen Faden auf. Was ist das, eine Kultur der Sorge? Auf welchen Wegen wollen wir gemeinsam in die Zukunft gehen? Welche Elemente und Werte sind tragfähige Brücken in die Zukunft der Palliativbetreuung?

Palliative Care hat sich unter den Prämissen eines betriebswirtschaftlichen Denkens im Gesundheitswesenzu positionieren. Sind wir damit noch im Sinne der betroffenen Menschen unterwegs? Wie können die ursprünglichen Werte der Hospizbewegung erhalten werden? Eine Praxis der Sorge: wie ist das zu verstehen, begrifflich zu fassen und weiterzuentwickeln?

Das schließt jedenfalls ein, dass wir Patienten und ihre Angehörigen beteiligen, dass wir fragen, wie „Sorgehandeln“ mit den bestehenden Qualitätsbegriffen erfasst werden kann; dass wir den Blick dorthin wenden, wo es eine Kultur der Sorge ganz besonders braucht; wie Palliativversorgung in allenEbenen und Betreuungskontexten integriert werden kann.

Es gibt inzwischen solides Wissen über die Grundlagen des Handelns in der Palliativbetreuung: in der S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung ist dieses Wissen brauchbar zusammengefasst. Beim Kongress wird es Raum für dieses Werkzeug geben, um eine weite Verbreitung auch in Österreich zu befördern.

Beim Kongress wird Thema sein, wie Advance Care Planning in den deutschsprachigen Ländern weiter entwickelt wird, welche Werkzeuge wir haben, um zu erfahren, was die Betroffenen brauchen.

Vielleicht kann Palliative Care gar wichtige Impulse gegen reduktionistische Tendenzen im Gesundheitswesen geben. Mag dieser Gedanke auch ein hoher Anspruch sein – an dieser Vision wollen wir uns ausrichten.


                    Werner Mühlböck       Elisabeth Medicus     Christiane Kreyer

Copyright: Katharina Kern