Grußworte


Studierendensymposium „Junge Perspektiven. Zukunft Palliative Care“

Liebe Studierende! Liebe Kongressbesucher:innen!

In vielen Studiengängen werden die Themen Hospiz und Palliative Care sowie die Bedürfnisse von schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie deren An- und Zugehörigen nur marginal oder mitunter gar nicht thematisiert. Angesichts der demografischen Entwicklung und dem deutlich erwartbaren Anstieg an palliativen Bedürfnissen ein Faktor, der Veränderungsbedarf aufzeigt. Auf der anderen Seite trägt jede Art von „Death Education“ dazu bei, dass sich Studierende selbstwirksamer und sicherer fühlen und das Interesse an der Arbeit mit palliativ erkrankten Menschen gefördert wird.

Die Österreichische Palliativgesellschaft und HOSPIZ ÖSTERREICH veranstalten gemeinsam erstmals ein interdisziplinäres Studierendensymposium Junge Perspektiven. Zukunft Palliative Care, das im Rahmen des OPG-Kongresses am 24. April 2026 von 9.00 – 12.30 Uhr im Congress Graz stattfinden wird. Die Studierenden können kostenlos daran teilnehmen. Ein halber Tag, in dem zukünftige Kolleg:innen die Luft der Hospiz- und Palliativversorgung schnuppern, ihre Fragen stellen und mit- und voneinander lernen können. Inspirierende Vorträge und ein World-Café zum interdisziplinären Ansatz des „Total-Pain Konzepts“ sind Teil des Vormittags.

Das Symposium richtet sich an Studierende der Medizin, Gesundheits- und Krankenpflege, der gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufe, Pharmazie Psychologie, Sozialarbeit und Seelsorge aller Semester.

Die Teilnehmenden des Symposiums sind am Nachmittag zu allen Vorträgen des Kongresses eingeladen.  

Wir freuen uns auf junge Perspektiven und auf viele interessierte zukünftige Kolleg:innen.

Im Namen des interdisziplinären Organisationskomitees*) wünsche ich Ihnen ein spannendes Studierendensymposium und einen vielfältigen Kongress! 

Rainer Simader, MSc
Vorstandsmitglied Österreichische Palliativgesellschaft
Leiter Bildung und Diversität HOSPIZ ÖSTERREICH
 

*) Mitglieder des Organisationteams sind: Susanne Javorszky (Logopädie), Alexander Müller und Susanne Ebner (Physiotherapie), Brigitte Loder-Fink und Birgit Nienhusmeier (Ergotherapie), Elisabeth Höpperger und Doris Schlömmer (Gesundheits- und Krankenpflege), Tamara Mandl (Sozialarbeit), Julia Lerch (Medizin), Petra Lackner-Haas (Seelsorge), Viktoria Wentseis (Psychologie)