Das Bundeskanzleramt und das Sozialministerium haben am Mittwoch zum zweiten Mal den Staatspreis für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement verliehen. 16 Vereine, Projekte, Initiativen und Einzelpersonen wurden in fünf Kategorien ausgezeichnet. Ein Sonderpreis wurde für besonderes Engagement in der Freiwilligenkoordination verliehen. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden von einer Fachjury aus über 200 Einreichungen ausgewählt. Überreicht wurden die Auszeichnungen zusammen mit einem Preisgeld von bis zu 5.000 Euro im Rahmen einer feierlichen Gala in den Wiener Sofiensälen.
Rund 3,7 Millionen Menschen in Österreich engagieren sich in ihrer Freizeit in Vereinen, Initiativen, Projekten und Organisationen für das Wohl ihrer Mitmenschen – ein Engagement, das am Abend vor dem internationalen Tag des Ehrenamts mit der Verleihung des Staatspreises für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement gewürdigt wurde. Zum zweiten Mal holten Bundeskanzleramt und Sozialministerium innovative Projekte, herausragende Leistungen und persönlichen Einsatz auf die Bühne, die durch ihr Engagement und kreative Ansätze den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und ein wahres Vorbild für andere sind.
Zitat Sozialminister Johannes Rauch
"Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement ist ein Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Rettungsfahrer:innen, Feuerwehrmänner und -frauen, Begleiter:innen von Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftigen: Ihre Arbeit macht das bestehende Angebot in Sozial- und Gesundheitseinrichtungen und vielen anderen Bereichen unserer Gesellschaft möglich. Der Staatspreis ist ein Zeichen der Anerkennung für das besondere Engagement, das tagtäglich zum Wohl anderer erbracht wird. Die Preisträger:innen stehen dabei stellvertretend für die vielfältige Freiwilligenkultur in Österreich."
Zitat Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm
"Fast die Hälfte aller Menschen in Österreich engagiert sich ehrenamtlich und trägt dazu bei, dass unser Zusammenleben funktioniert. Wir haben diesen Staatspreis ins Leben gerufen, um dieses unverzichtbare Engagement im Ehrenamt und in der Freiwilligenarbeit zu würdigen. Dass Österreich so ein starkes Land ist, liegt auch am Fleiß und an der Leidenschaft, die die heutigen Preisträgerinnen und Preisträger auszeichnen."
Die Gewinnerinnen und Gewinner
Eine hochkarätige Fachjury hat rund 200 Einreichungen anhand verschiedener Kriterien bewertet – etwa persönliches Engagement, Wirkung, Gemeinwohlorientierung, Kooperation und Nachhaltigkeit. Die Gewinnerinnen und Gewinner in den fünf Kategorien “Innovation”, “Partizipation”, “Junges Engagement”, “Inklusion” und “Krisenbewältigung” erhielten zusätzlich zur Urkunde für den Staatspreis ein Preisgeld in der Höhe von 5.000 Euro und eine Trophäe.
Die Zweit- und Drittplatzierten in den Kategorien erhielten zusätzlich zur Urkunde einen Scheck in der Höhe von 3.000 Euro beziehungsweise 1.000 Euro. Um die Bedeutung und den Mehrwert der Freiwilligenkoordination zu unterstreichen, wurde unter allen Einreichungen ein Sonderpreis für Freiwilligenkoordination verliehen.
Kategorie Krisenbewältigung
Die Kategorie zeichnet Einreichungen aus, die zeigen, wie freiwilliges Engagement und Ehrenamt dazu beitragen können, aktuelle Krisen zu meistern und die Gemeinschaft zu stärken – egal ob auf lokaler, regionaler oder Bundesebene.
Mit dem 2. Platz wurde Frau Dr.in Martina Kronberger-Vollnhofer, MSc und das MOMO ZeitRaum / – MOMO Kinderpalliativzentrum, Ehrenamtskoordinations-Team in Wien geehrt.
Frau Dr.in Martina Kronberger-Vollnhofer, MSc ist Vorstandsmitglied der Österreichischen Palliativgesellschaft - wir gratulieren herzlich!
Quelle: www.freiwillig-engagiert.at
